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Europäische Investitionsbank

Die Europäische Investitionsbank (EIB) wurde 1958 durch den Vertrag von Rom als Bank für langfristige Finanzierungen der Europäischen Union gegründet.
Sie gewährt dem öffentlichen und privaten Sektor Darlehen zur Finanzierung von Projekten, die im europäischen Interesse liegen wie:

  • Förderung des wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalts und die Entwicklung in benachteiligten Regionen zu unterstützen
  • Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen
  • Umweltschutzmaßnahmen
  • Forschung, Entwicklung und Innovation
  • Verkehr
  • Energie

Der Tätigkeitsbereich der Europäische Investitionsbank erstreckt sich auf die EU und weitere 140 Länder weltweit, mit denen die EU Kooperationsabkommen geschlossen hat.

Die EIB ist eine politisch orientierte Bank ohne Erwerbszweck. Sie verwaltet keine Privatkonten, führt keine Schaltergeschäfte und erteilt keine private Anlageberatung. Die EIB vergibt langfristige Darlehen für Investitionsvorhaben, gewährt jedoch keine Zuschüsse.

Die EIB befindet sich im Besitz der Mitgliedstaaten der Europäischen Union und erhält keine Mittel aus dem Haushalt der EU, sondern finanziert sich durch Anleihen auf den Kapitalmärkten.

Die Projekte, in die die Bank investiert, werden anhand der folgenden Kriterien sorgfältig ausgewählt:

  • sie tragen zur Verwirklichung von Zielen der EU bei
  • sie sind wirtschaftlich, finanziell, technisch und ökologisch tragfähig
  • sie sollten zur Eröffnung weiterer Finanzierungsquellen beitragen.

Die EIB unterstützt die nachhaltige Entwicklung in den derzeitigen und potenziellen Kandidatenländern, in den südlichen und östlichen Nachbarländern der EU und in den Partnerländern anderenorts.

Die Europäische Investitionsbank ist der Hauptanteilseigner des Europäischen Investitionsfonds.

Weiterführende Links

Europäische Investitionsbank (Homepage)
Wikipedia Europäische Investitionsbank