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Dezember 2015

"Flucht nach Europa - Migrationsbewegungen, europäische Freizügigkeit und lokale Herausforderungen"

Diskussionsabend zu den aktuellen Ereignissen am Mittwoch 2. Dezember 2015

Diskussionsveranstaltung: Flucht nach Europa - Migrationsbewegungen, europäische Freizügigkeit und lokale Herausforderungen 2. Dez 2015, 19 Uhr im City46
Diskussionsveranstaltung: Flucht nach Europa - Migrationsbewegungen, europäische Freizügigkeit und lokale Herausforderungen 2. Dez 2015, 19 Uhr im City46

Mittwoch, 2. Dezember 2015
ab 19 Uhr im City 46
Birkenstraße 1, 28195 Bremen
(Eintritt frei)

Ist die individuelle und europäische Freizügigkeit in Gefahr?

Im Rahmen von Impulsreferaten mit anschließender Diskussion soll der Frage nachgegangen werden, inwieweit ein Konflikt zwischen Migrationsbewegungen und Gedanken einer individuellen und europäischen Freizügigkeit besteht. Woher und warum kommt in diesem Jahr eine Vielzahl von Asylsuchenden nach Europa? Kann man gar von einer "Renationalisierung" der Mitgliedsstaaten der EU sprechen? Neben diesen und weiteren Fragen soll von den täglichen lokalen und administrativen Herausforderungen berichtet werden.

Informationen aus Wissenschaft und Praxis

Hierzu sind drei Referentinnen aus dem Bereich der Politikwissenschaften und der Praxis der Flüchtlingsbetreuung eingeladen. Diskutieren werden

Dr. Heike Brabandt, Politikwissenschaftlerin. Sie wird über die aktuellen "Migrationsbewegungen" berichten und Fragen nach der Herkunft und Motivation der Asylsuchenden darstellen. Welche allgemeinen und spezifischen Push- und Pull-Faktoren sind festzustellen?

Dr. Ulrike Borchardt, Politikwissenschaftlerin der Universität Hamburg, die über den Grundgedanken europäischer "Freizügigkeit" und Einschränkungen durch temporäre Grenzkontrollen informiert und die Frage stellt: Führt das Spannungsverhältnis von nationalen und supranationalen Ebenen zu einer "Renationalisierung"?

Inga Ridder, Fachkraft in der Flüchtlingsarbeit in Bremen, wird die "lokalen Herausforderungen" erläutern.

Moderation der Veranstaltung: Miriam Roßdeutscher und Yannik Roscher.

"Die Alltäglichkeit des Rassismus"

Workshop (geschlossene Veranstaltung) am Donnerstag, 3.12.2015

Wo fängt Rassismus an? Wo begegnet mir Rassismus im Alltag? Was habe ich für Bilder im Kopf, bewusst oder unbewusst? Obwohl das Thema Rassismus noch häufig lediglich
der extremen Rechten zugeschrieben wird, mehren sich die Studien, Diskurse und Erfahrungsberichte, die sich mit Alltagsrassismus befassen. Ob beim Smalltalk an der Kasse, in der Kinowerbung und Zeitung, im Klassenzimmer, bei der Arbeit oder im Hausflur: Rassismus ist gegenwärtig durch Sprache, Gestik, Handlungen, Gedanken. Wenn auch ungewollt oder unbewusst – für die Auswirkungen ist das unerheblich. Der Workshop bietet eine (theoretische) Annäherung an das Thema sowie die Möglichkeit der Auseinandersetzung und Selbstreflexion – durch Input, Beispiele und Übungen.

Hinweis

Geschlossene Veranstaltung.
Dieser dreistündige Workshop kann auch am Vormittag für Lerngruppen (5 - 16 Personen) durchgeführt werden.
Anmeldung:

Linda Blöchl

Referentin & Landeskoordinatorin "Schule ohne Rassismus_Schule mit Courage"
Außenstelle Bremerhaven

Schifferstr. 48, 27568 Bremerhaven


Veranstalter

Landeszentrale für politische Bildung Bremen und Volkshochschule Bremerhaven