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"Wir wollen freie Menschen sein!" Der DDR-Volksaufstand vom 17. 1953

Ausstellung Bremerhaven 04. - 28. Juni 2013

"Wir wollen freie Menschen sein!" Der DDR-Volksaufstand vom 17. 1953, Ausstellung Bremerhaven 04. - 28. Juni 2013

Am 17. Juni 1953 gingen in der gesamten DDR, in mehr als 700 Städten und Gemeinden, eine Million Menschen auf die Straße, um gegen die kommunistische Diktatur zu demonstrieren.

Was als sozialer Protest begann, entwickelte sich rasch zur politischen Manifestation: Der massenhafte Ruf nach Freiheit, Demokratie und deutscher Einheit ließ die SED-Diktatur de facto kapitulieren. Es waren sowjetische Panzer, die den Aufstand ab dem 17. Juni 1953 alsbald im Keime erstickten.

Die Ausstellung schildert die Vorgeschichte des Aufstandes. Sie zeigt auf, wie der Protest Berliner Bauarbeiter zum Auslöser republikweiter Massendemonstrationen wurde. Sie widmet sich der Niederschlagung des Aufstandes und seiner Opfer. Ausführlich werden die Folgen für die SED-Diktatur, die Reaktionen des Westens sowie die Erinnerung an den Aufstand von den 1950er Jahren bis in die Gegenwart beschrieben.

Ausstellung

Geöffnet vom 04. bis 28. Juni 2013
montags bis freitags 9:00 - 21:00 Uhr
Volkshochschule Bremerhaven, Lloydstraße 15, 27568 Bremerhaven, Tel: 0471 / 590 - 4711 oder 590 - 4709
www.vhs-bremerhaven.de

Kostenlose Führungen

- für Schulklassen und Lerngruppen (ab 8. Klasse bzw. 14 Jahre)
- für Interessierte am 18. Juni, 10:00 Uhr oder 25. Juni, 15:00 Uhr
Wir bitten um Voranmeldung.

Einführung für Lehrkräfte in die Ausstellung in der VHS Bremerhaven:

Montag, 3. Juni 2013, 16:00 Uhr bis 17:30 Uhr (Anmeldeschluss: 29. Mai 2013)

ANMELDUNG UND INFORMATIONEN:

Linda Blöchl

Referentin & Landeskoordinatorin "Schule ohne Rassismus_Schule mit Courage"
Außenstelle Bremerhaven

Schifferstr. 48, 27568 Bremerhaven

Downloads zur Ausstellung

Flyer zur Ausstellung "Wir wollen freie Menschen sein", BHV Juni 2013 (pdf, 1.6 MB)
Weiterfuehrende Informationen und Unterrichtsmaterialien zur Ausstellung "Wir wollen freie Menschen sein", BHV Juni 2013 (pdf, 57.3 KB)

17. Juni und die STASI-Berichte

Vortrag von Dr. Roger Engelmann und Gespräch, moderiert von Corinna Kalkreuth

Vortrag von Dr. Roger Engelmann und Gespräch, moderiert von Corinna Kalkreuth
Vortrag von Dr. Roger Engelmann und Gespräch, moderiert von Corinna Kalkreuth

Donnerstag, 13. Juni 2013, 19:00 Uhr
Volkshochschule Bremerhaven, Lloydstraße 15, 27568 Bremerhaven, Tel: 0471 / 590 - 4711 oder 590 - 4709
www.vhs-bremerhaven.de

Der Volksaufstand vom Juni 1953 löste in der Staatssicherheit eine intensive Lageberichterstattung aus, die bald in ein Informationswesen mit festen Strukturen mündete. Die Meldungen spiegeln die für die Machthaber schwierige Situation nach dem Aufstand wider. Sie beleuchten die Unzufriedenheit in der Bevölkerung, die instabile Lage in Industriebetrieben und Landwirtschaft sowie die problematische Versorgungssituation.
Dr. Roger Engelmann, seit 1992 Mitarbeiter in der Forschungsabteilung des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen (BStU), stellt diese Stasi-Berichte an die politische Führung aus dem Jahr 1953 vor. Seine Forschungsergebnisse sind gerade in der BStU-Editionsreihe "Die DDR im Blick der Stasi" erschienen.
Nach dem Vortrag stellt sich Dr. Roger Engelmann den Fragen des Publikums - moderiert von Corinna Kalkreuth (Leiterin der BStU, Außenstelle Schwerin).

Gegen den Strom der Unfreiheit

Zeitzeugen erinnern sich an das Leben in der ehemaligen DDR

Mittwoch, 12. Juni 2013, 10:00 Uhr Vortrag für Schüler/-innen ab 14 Jahren. Anmeldung erforderlich (0471- 590 4711 ).
Mittwoch, 12. Juni 2013, 10:00 Uhr Vortrag für Schüler/-innen ab 14 Jahren. Anmeldung erforderlich (0471- 590 4711 ).

Mittwoch, 12. Juni 2013, 10:00 Uhr
Volkshochschule Bremerhaven, Lloydstraße 15, 27568 Bremerhaven, Tel: 0471 / 590 - 4711 oder 590 - 4709.
Vortrag für Schüler/-innen ab 14 Jahren. HINWEIS: Anmeldung erforderlich.

www.vhs-bremerhaven.de

Wie war das eigentlich damals in der DDR? Wie lebten die Menschen in einem ideologischen System, das ihre persönliche Freiheit massiv einschränkte? Vieles von den Erfahrungen dieser Zeit droht im Vergessen unterzugehen. Vor allem für junge Menschen ist es schwierig, sich ein Bild vom Leben ihrer Eltern und Großeltern in der DDR zu machen. Hermann Vinke hat Zeitzeugen befragt und ihre Erinnerungen an das Leben in der ehemaligen DDR in Porträts und Interviews festgehalten. Diese Lebensgeschichten zeugen von Mut und dem Willen zum Widerstand, den die DDR-Führung mit Haft, Verfolgung und Verschleppung zu brechen versuchte.
Hermann Vinke Autor, Journalist, ehemaliger ARD-Auslands- Korrespondent in USA und Japan. Er schreibt seit 1978 Jugendbücher. Ihm ist es wichtig, dass vor allem junge Menschen aus der Geschichte und den Fehlern der Vergangenheit lernen. Für seine Bücher erhielt er einige der wichtigsten Jugendliteraturpreise.