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Ausschuss der Regionen

Der Ausschuss der Regionen (AdR), der 1994 durch den Vertrag über die Europäsche Union (Vertrag von Maastricht) errichtet wurde, ist ein beratendes Organ, das aus Vertretern der regionalen und kommunalen Gebietskörperschaften Europas besteht.

Er gewährleistet, dass sie ihren Standpunkt zur Politik der Europäschen Union einbringen können und dass regionale und lokale Identitäten und Vorrechte respektiert werden.

Der AdR muss in Bereichen, die die kommunale und regionale Verwaltung betreffen - zum Beispiel Regionalpolitik, Umwelt, Bildung und Verkehr -, angehört werden. Jährlich finden fünf Sitzungen des Ausschusses der Regionen statt, in denen seine allgemeine Politik festgelegt wird und die Stellungnahmen verabschiedet werden. Diese fünf Sitzungen und die Stellungnahmen werden von sechs Fachkommissionen vorbereitet, auf die sich die AdR-Mitglieder verteilen:

  • Fachkommission für Kohäsionspolitik (COTER)
  • Fachkommission für Wirtschafts- und Sozialpolitik (ECOS)
  • Fachkommission für nachhaltige Entwicklung (DEVE)
  • Fachkommission für Kultur und Bildung (EDUC)
  • Fachkommission für konstitutionelle Fragen und Regieren in Europa (CONST)
  • Fachkommission für Außenbeziehungen (RELEX)

Der Ausschuss setzt sich aus 344 Mitgliedern, die sich folgendermaßen auf die verschiedenen EU-Länder ungefähr nach der Größe der Bevölkerung verteilen:

 LandAnzahl der Vertreter
Deutschland, Frankreich, Italien, Vereinigtes Königreich24
Spanien und Polen21
Rumänien 15
Belgien, Bulgarien, Tschechische Republik, Griechenland, Ungarn, Niederlande, Österreich, Portugal, Schweden 12
Dänemark, Irland, Litauen, Slowakei, Finnland 9
Estland, Lettland, Slowenien 7
Zypern, Luxemburg 6
Malta5
INSGESAMT 344

Weiterführende Links

Website des Ausschuss der Regionen

Infos bei wikipedia