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„Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen“

28. April - 23. Mai 2014 Ausstellung in Bremerhaven

„Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen“ Ausstellung und Begleitprogramm in Bremerhaven (28. April - 23. Mai 2014)
„Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen“ Ausstellung und Begleitprogramm in Bremerhaven (28. April - 23. Mai 2014)

DAUER: 28. April - 23. Mai 2014  Eintritt frei
ORT: VOLKSHOCHSCHULE BREMERHAVEN, LLOYDSTR. 15, 27568 BREMERHAVEN
ÖFFNUNGSZEITEN: Montag bis Freitag von 08.00 – 20.00 Uhr
(Freitag, 02.05. geschlossen)
Eine Ausstellung des Instituts für Sozialwissenschaftliche Forschung, Bildung und Beratung (ISFBB) e.V.

ZUR AUSSTELLUNG

In den Jahren 2000 bis 2007 wurden in Deutschland zehn Menschen durch Neonazis des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ (NSU) ermordet. Enver Şimşek, Abdurrahim Özüdoğru, Süleyman Taşköprü, Habil Kılıç, Mehmet Turgut, İsmail Yaşar, Theodoros Boulgarides, Mehmet Kubaşik und Halit Yozgat wurden aus rassistischen Gründen umgebracht.
Die meisten von ihnen hatten seit mehr als fünfzehn Jahren in Deutschland gelebt und gearbeitet. Alle neun Migranten wurden mit der derselben Waffe ermordet. Die deutsche Polizistin Michèle Kiesewetter war das letzte Mordopfer des NSU. Die Zwickauer Neonazi-Zelle wurde im November 2011 enttarnt.

Wir wollen den Blick schärfen und genauer hinsehen:
Auf welche Strukturen konnten die Mitglieder der NSU zurückgreifen? Welche Kontinuitäten rechter Gewalt zeichnen sich ab? Zu welchen Ergebnissen kam der Bundestagsuntersuchungsausschuss und welche Konsequenzen ergeben sich für die Ermittlungs- und Sicherheitsbehörden? Wie treten wir dem Rassismus in der Gesellschaft entgegen?

Ausstellungseröffnung

Montag, den 28. April: Eröffnungsvortrag: Birgit Mair, Diplom-Sozialwirtin

Montag, den 28. April 2014
19.00 UHR
Volkshochschule Bremerhaven
Lloydstr. 15, 27568 Bremerhaven

Diese Ausstellung zeigt die Opfer des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) in einem menschlichen Licht
und möchte Empathie für die Opfer wecken. Die Ausstellungsmacherin Birgit Mair stellt anhand eines bilderreichen Powerpoint-Vortrags das Projekt vor und geht auf aktuelle Entwicklungen im NSU-Prozess ein. Der Blick richtet sich auch auf den Umgang mit Neonazismus und Rassismus nach dem Auffliegen des NSU. Im Anschluss besteht die Möglichkeit für Fragen aus dem Publikum.

Einführend zu dem Eröffnungsvortrag erläutern Schüler und Schülerinnen der Oberstufe des Schulzentrums Geschwister-Scholl ihre Eindrücke und Empfindungen zum Thema NSU.

BEGLEITPROGRAMM

Termine Mai 2014: Begleitprogramm zur Ausstellung „Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen“

Kontakt

und Informationen rund um die Ausstellung

FÜR SCHULKLASSEN

Kostenlose Einführungen in die Ausstellung für Schulklassen und Lerngruppen (ab Klasse 8 bzw. 14 Jahren):
Termine nach Vereinbarung: Landeszentrale für politische Bildung Bremen, Außenstelle Bremerhaven.

KONTAKT & ANMELDUNG

Linda Blöchl

Referentin & Landeskoordinatorin "Schule ohne Rassismus_Schule mit Courage"
Außenstelle Bremerhaven

Schifferstr. 48, 27568 Bremerhaven


sowie
VHS Bremerhaven
Jutta Redlich
Tel. 0471 - 5904739
E-Mail: Jutta.Redlich@vhs.bremerhaven.de

DOWNLOAD

FLYER zur Ausstellung und zum Begleitprogramm "Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen" (pdf, 1.1 MB)
PLAKAT zur Ausstellung (pdf, 1 MB)

LINKS

VHS Bremerhaven
Zur Wanderausstellung „Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen“
Institut für sozialwissenschaftliche Forschung, Bildung und Beratung e.V. (ISFBB)